BARPIANO

Barpiano, Cocktailmusik und Barklavier-Musik – ein kurzer historischer Überblick.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Klavier zu einem Statussymbol des Adels geworden. Bei geselligen Musikveranstaltungen (wie mit Franz Schubert) entstanden kürzere, intimere Stücke: es ging um die Stimmung, um Poesie, um einen bestimmten Charakter bei häuslichen Zusammenkünften in Salons.
In der zweiten Jahrhunderthälfte veränderte sich die Situation – das Klavier wanderte von den Salons in die Cafés und Cabarets. Auf den großen transatlantischen Schiffen durften Konzertflügel und Pianist nicht fehlen. Bei Stummfilmen musste immer ein Pianist im Kino zu den Szenen spielen. In New York entstanden die ersten klassischen Piano-Bars, Musik von Tonträgern war noch unbekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg (Tonträger hatten ihren Bereich der Musik bereits erobert) wurde Paris wieder zum Zentrum. „Retro-Wellen“ lassen und ließen die Stilrichtungen der Vergangenheit wieder aufleben und damit auch das Barpiano.

Barpiano – der Charakter der Musik ist ruhig und entspannend.

Ein Barpianist agiert konzertant niemals im Vordergrund. Sein Repertoire umfasst diverse Musikrichtungen und seine Interpretation wird der aktuellen Stimmung angepasst – die Atmosphäre wird so durch einen live spielenden Barpianisten geprägt. Barpiano-Musik wird manchmal als Hintergrundmusik bezeichnet, doch das stimmt nicht – man hört auch zu!

Interessiert? Kontaktieren Sie mich einfach für ein Erstgespräch!

Mag. Serge Claus • Barpiano